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  • Alexandra Rebel

Weihnachten: Eine Erinnerung an unser Licht



WIE GEHT ES DIR JETZT GERADE, SO KURZ VOR WEIHNACHTEN ?


Die Weihnachtszeit hat für mich etwas recht Ambivalentes. Wir sehnen uns nach innerer Einkehr, zur Ruhe kommen, nach Hause kommen und zugleich legt die Betriebsamkeit im Außen, Projekt- und Jahresabschlüsse, Vorbereitungen, Geschenke besorgen etc. wie einen Beschleunigungsfaktor über uns, die unser Nervensystem noch mehr aufwühlt, den Autopiloten auf Durchhalten programmiert und uns oftmals von uns selbst entfernt.

Gefühlt landen wir dann, wie mit einer Vollbremsung, unter dem Christbaum bei der Familie, sind erschöpft und hoffen,

dass alles harmonisch wird.

Nicht selten greifen auf diesem Nährboden alte Familien Muster aus gegenseitigen Erwartungen, unbewussten oder unausgesprochenen Bedürfnissen und auch Enttäuschungen.


Das (Christus) Kind in uns kann sich dann nicht gesehen und gewertschätzt fühlen. Vielleicht friert und schreit es innerlich und sehnt sich nach einem liebevollen in den Arm genommen und angenommen werden, so wie es gerade ist.


 

Von Jahr zu Jahr erlaube ich mir mehr und mehr mich von traditionellen Vorgaben zu lösen und mich tiefer nach dem Sinn des Weihnachtsfestes zu fragen, es bewusstseins- psychologisch zu interpretieren, zu gestalten und zu begehen.


Für mich ist das Weihnachtsfest eine Einladung mich an unser Licht zu erinnern und zwar auf diesen drei Ebenen:


1. DIE PERSÖNLICHE EBENE

Das Christuskind erinnert mich an mein inneres Kind. Wann habe ich ihm zuletzt diese bedingungslose Aufmerksamkeit geschenkt? Das Licht und Wunder der Einzigartigkeit in ihm entdeckt? Es symbolisch liebevoll in weiche Tücher gebettet und es voller Mitgefühl, Wohlwollen und Bewunderung gehalten?


2. DIE BEZIEHUNGSEBENE

Bin ich von Menschen umgeben, die in mir diesen lichthaften Kern sehen, die mich annehmen und wertschätzen, unabhängig von meinen Leistungen, meinen Rollen und äußeren Errungenschaften?

Kann ich mich "nackt" und verletzlich zeigen,

wie das Christuskind?

Ist da jemand, der mir wohlwollend lauscht, mir ein Gefühl von tiefem Verstanden-sein und Heimat schenkt? Und natürlich darf ich mich auch andersherum fragen: kann ich in meinem Gegenüber den heilen, gütigen Kern sehen? Ihm wohlwollend, freundlich,

verständnis-und liebevoll begegnen?

3. DIE SPIRITUELLE, TRANSZENDENTE EBENE

Das Licht, dass symbolisch durch das Christuskind als Heilsbringer und ein weisender Stern am Himmel steht, erinnert uns, dass wir mehr sind als ein endlicher Menschen Körper.



Das Bild von Douglas Thorne von der Milchstraße, das er in Neuseeland aufgenommen und mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat, hat mein Herz und meine Seele tief berührt. Es erinnert daran, dass wir ein Teil der kosmischen, universellen Ordnung sind.


Jede*r von uns ist ein heller Stern, der konkurrenzlos neben all den anderen Sternen leuchtet und das Wunder des Universums bildet


Wir sind beides: ein Teil des Göttlichen Ganzen und das Göttliche Ganze ist in uns. Innere und äußere Unruhen und Kriege haben bloß Schutzschichten vor dieses Licht gelegt.



Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Dich an Dein inneres Licht erinnerst und es liebevoll staunend hütest, um so mehr tiefe Freude und Frieden in Dich selbst,

in Deine Beziehungen und in die Welt zu tragen!


Ich wünsche Dir von Herzen frohe und lichtvolle Weihnachten!


Deine Alexandra








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