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Vom Staunen und Spüren

Autorenbild: Iris Steiner
Iris Steiner
14. Aug.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Aug.

Am Mittwoch haben Millionen Menschen in den Himmel geschaut...



... Und ich musste daran denken, wie selten wir im Alltag noch gemeinsam über etwas staunen.


Über etwas, das größer ist als wir selbst.


Mich berühren solche Momente. Weil sie mich daran erinnern, auf was für einem unglaublichen Planeten wir leben - und wie selbstverständlich wir ihn gleichzeitig oft nehmen.


Gerade in diesem Sommer beschäftigt mich das besonders. Die Hitze, die Brände, die Veränderungen unseres Klimas. Sie machen spürbar, wie sehr alles miteinander verbunden ist. Wir leben nicht in getrennten Welten, sondern gemeinsam auf dieser einen Erde.


Und damit auch die Frage, was Yoga für mich eigentlich bedeutet.


Nach über 30 Jahren Praxis ist Yoga für mich sehr viel mehr als ein gesundern oder beweglicher Körper.


Es ist auch Bewusstseinsarbeit.


Die Erfahrung, dass wir nicht getrennt sind:

Nicht von unserem Körper.

Nicht voneinander.

Und nicht von der Natur, deren Teil wir sind.


Und diese Verbundenheit beginnt für mich sehr nah:

bei der Beziehung zu mir selbst.


Kann ich wahrnehmen, was in mir geschieht?

Kann ich meinen Körper spüren, bevor er laut werden muss?

Kann ich innehalten, statt einfach weiterzumachen?


Für mich legt genau darin ein wesentlicher Teil von Yoga.


Nicht nur beweglicher zu werden.


Sondern wacher. 🤍



P.S. Über diese Gedanken habe ich diese Tage auch in einem ZEN-TO-GO Newsletter geschrieben. Wenn du ihn künftig auch bekommen möchtest, kannst du dich hier anmelden:





Mit herzlichen Grüßen


Alexandra





📸 Jongsun Lee / Unsplash













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